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Der Aspekt der Sicherheit spielt eine sehr zentrale Rolle in der Arbeit des DRK-Blutspendedienst Mecklenburg-Vorpommern.


Wir sind uns der großen Verantwortung gegenüber unseren Spendern und Patienten bewusst und haben daher ein Konzept entwickelt, dass ein sehr hohes Sicherheitsniveau gewährleistet. Dabei ist zu beachten, dass wir uns immer an den neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft halten, denn Innovation bedeutet Zukunft.


Unsere Vollblutspenden werden nur von freiwilligen Blutspendern bezogen. Kein Blutspender wird durch einen finanziellen Anreiz zur Spende motiviert, denn jede Vollblutspende ist unentgeltlich.


Spenderschutz und Qualität der hergestellten Produkte werden durch ein Konzept abgestimmter Maßnahmen gewährleistet:



Das hält viele möglicherweise ungeeignete Spender vom Blutspenden ab. Denn besonders achten wir bei unseren Blutspendern auf ihre Gesundheit zum Spendezeitpunkt. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei das so genannte diagnostische Fenster. So nennt man die Zeit von der Infektion mit einem Erreger bis zur Nachweisbarkeit der Infektion in einem Labortest. Durch gezielte und sehr detaillierte Befragungen der Spender finden wir Personen heraus, die sich möglicherweise im diagnostischen Fenster befinden und nicht zur Spende zugelassen werden dürfen. Diese Daten werden natürlich streng vertraulich und unter Beachtung der Würde und Anonymität des Spenders behandelt.


Durch die Anwendung hochsensibler Laborverfahren können wir das diagnostische Fenster, das abhängig von der jeweiligen Krankheit zwischen 12 und 56 Tagen von Bedeutung sein kann, weiter verkleinern. Unser Blutspendedienst testet jede Spende nach Vorschrift auf die Erreger HIV, HCV und zusätzlich noch auf HBV, HAV und Parvo-Virus-B19. Alle Schritte der Herstellung und Testung der Blutprodukte werden durch ein leistungsfähiges EDV-System unterstützt. Auch das trägt zu einer sehr hohen Sicherheit der Blutprodukte bei.