Kontrolle ist besser

Vor jeder Blutspende wird durch einen Pieks in die Fingerbeere der Hb-Wert gemessen. Dieser zeigt an, wie hoch der Hämoglobin-Gehalt im Blut tatsächlich ist.

Wird bei Frauen ein Hb-Wert unter 12,5 g / 100 ml Blut und bei Männern unter 13,5 g / 100 ml Blut gemessen, so ist eine Spende nicht möglich. In diesem Fall stehen dem Körper nicht genügend Eisenreserven zur Verfügung, um die Neubildung von Erythrozyten zum Ausgleich des Blutverlustes durch die Blutspende zu ermöglichen.

Ist der Hb-Wert zu niedrig oder an der unteren Grenze, besteht jedoch kein Grund zur Panik, der Grenzwert für die Zulassung zur Spende ist höher angesetzt als der medizinisch bedenkliche Wert. Kopfschmerzen, Herzrasen, spröde Haut, brüchige Fingernägel sowie Verdauungsprobleme könnten ebenfalls erste Anzeichen eines Eisenmangels sein.

Verschiedene Ursachen können der Auslöser sein: einseitige Ernährung, gesteigerter Eisenbedarf, Aufnahmestörungen, Einnahme bestimmter Arzneimittel, Blutbildungsstörungen usw. Deshalb gilt: Ernähren Sie sich eisenhaltig! Denn der Körper kann maximal 15 % des aufgenommenen Eisens richtig nutzen.

Achtung: Genussmittel (wie z. B. Kaffee, schwarzer Tee, Rotwein) und kalziumhaltige Nahrungsmittel hemmen eine Eisenaufnahme. Vitamin C hingegen verbessert die Aufnahme des Spurenelements um ein Vielfaches.

Fingerpieks